Schnittstellen 2017-02-02T14:33:12+00:00

Schnittstellen

Leistungsstarke und erprobte Schnittstellenlösungen

cableScout® verfügt über eine offene Datenbankstruktur, die es ermöglicht Schnittstellen zu beliebigen Systemen sehr schnell zu realisieren. Diese Schnittstellen garantieren eine reibungslose Implementation von cableScout® in eine bestehende IT-Infrastruktur.
Weitgehend alle Unternehmen, die über Weitverkehrs- oder Stadtnetze verfügen, setzen GIS-Systeme zur lagerichtigen Verwaltung der Bauwerke, Rohre und Verkabelungen ein. Folgerichtig werden diese Schnittstellen am häufigsten angefragt und es gibt u. a. Lösungen zu den Systemen von ESRI, Smallworld, Intergraph, Topobase oder Bentley.

GIS-Schnittstellen

Mit dieser Schnittstelle wird es möglich, die im GIS verwalteten Gebäude, Rohr- und Kabelverläufe nach cableScout® zu importieren. Das GIS bleibt in der Regel führend für die lagerichtige Administration der Objekte (meist Gebäude und Trassenverläufe) und cableScout® übernimmt die Verwaltung des gesamten Inventars. Ein spezieller Editor informiert den Anwender über im GIS neu erstellte bzw. geänderte Datensätze und navigiert ihn an die entsprechende Stelle im Netz.

Des Weiteren ist cableScout® in der Lage, Kartenmaterial (Maps) von allen GIS-Plattformen beziehen, die sogenannte WMS bereitstellen. Die Karten werden über http-Aufrufe direkt in cableScout® angezeigt. Verschiedene Layer (Objekte) können dabei separat oder je nach Zoomstufe angezeigt werden. Es lassen sich endlos viele WMS wie z. B. Orthophotos oder Rasterkarten einbinden und anzeigen.
Da cableScout® denselben Spatialdatentyp wie Oracle nutzt, ist es auch möglich cableScout®-Daten wie Gebäude, Rohre und Kabel als Layer im GIS in Echtzeit anzuzeigen. Dies bringt den großen Vorteil, dass beispielsweise Planungen, die cableScout®-exklusive Objekte wie Kabel und Mikroröhrchen enthalten, direkt im GIS visualisiert werden können. Weitere Optionen sind die Anzeige von Kabelauslastungen oder die Ermittlung, ob ein FTTH-Hausanschluss bereits mit Faser versorgt ist.

Eine sehr spannende Thematik sind auch die Schnittstellen zu den diversen am Markt erhältlichen
Kabel-/Faser-Monitoringlösungen von EXFO, FOC, JDSU oder Lancier. Hierzu zählen unter anderem folgende Lösungen:

Faser-Monitoring-Schnittstelle

Die Firma CFS GmbH vertreibt ein auf lilix® Reflektoren basierendes Faser-Monitoring-System, welches via Schnittstelle mit cableScout® zusammenspielt. Das System erlaubt das permanente Überwachen von Netzen auf physikalischer Faserebene. Das heißt, jede Faser eines Kabels kann parallel und ohne Zeitverlust überwacht werden. Hierbei operiert das OTDR in einem Wellenlängenbereich, in dem kein Nutzsignal gestört wird, das heißt die überwachten Fasern können voll beschaltet werden. Die ausgefeilte OTDR-Technologie, gepaart mit den eingesetzten Reflektoren, ermöglicht eine Vielzahl verschiedener Anwendungsmöglichkeiten im Sicherheits- und Businessbereich. Hierzu zählen beispielsweise die Überwachung von Zutrittsbereichen, die Detektion von Abhörversuchen und die Ortung eines Faserbruchs.

FTTx-Monitoring-Schnittstelle

Mit der Schnittstelle FTTx-Monitoring-System unseres Partners FOC GmbH wird es möglich, in cableScout® eine aktive Inbetriebnahme und Überwachung des gesamten FTTX-Netzes bis hin zum ONT des Endkunden durchzuführen. cableScout® empfängt hierbei sämtliche Alarmmeldungen vom OTDR-System und kann individuelle Messungen für Kundenleitungen anstoßen. Selbst in PON-Infrastrukturen ist so beispielsweise eine Lokalisierung von Faserbrüchen von cableScout® aus möglich. Beim Inbetriebnahme-Prozess kann lokal vom Central Office aus die Messung und Auswertung über Splitterstrukturen hinweg durchgeführt werden. Eine separate Messung auf der Seite des Endkunden wird überflüssig. Meldet sich ein Kunde mit einer Störung, kann sofort überprüft werden, wo der Fehler liegt. Hierdurch werden Kosten für unnötige Technikereinsätze eliminiert und die Kundenzufriedenheit erhöht.

Kabel-Monitoring-Schnittstelle

cableScout® verfügt über Schnittstellen zu den führenden Systemen von EXFO, JDSU und Lancier. Kabelüberwachungssysteme (ONMS) haben die Aufgabe Glasfaserkabel im Long-Haul-Bereich permanent zu überwachen. Im Glasfaserbereich geschieht dies beispielsweise mittels konstanter Messung der optischen Leistung und Dämpfung einer Referenzfaser. Tritt ein Fehler im Netz auf, bekommt cableScout® eine Meldung und das System navigiert automatisch an die entsprechende Position auf der Karte. Mittels den exakten Koordinaten kann der Fehler sehr leicht lokalisiert werden.
Mit der Wegstreckensuche in cableScout® lässt sich relativ schnell ein Alternativweg finden um SLA-Strafen zu verhindern.

  • GIS: ESRI®, Smallworld®, Intergraph®, Topobase® usw.
  • Monitoring: CFS®, EXFO®, FOC®, JDSU®, Lancier® usw.
  • NETadmin® OSS
  • NetCracker®
  • Nokia PDH Manager®
  • AlarmTILT®
  • SNMP Systeme

  • ERP Systeme